Catering, Hochzeit, Paella, Finca Dinner, Private Cooking, Privatkoch...

Edi Burkhart, Amano Ses Salines, Catering, Private Cooking, Paella, Finca Dinner

Wir verschönern Ihnen gerne kulinarisch den Tag

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"Wir", das sind

Edi BurkhartGelernt hat er bei Albert Bouley im Restaurant Waldhorn in Ravensburg. Hier auf Mallorca kennen ihn viele noch vom Restaurant Viena in Cas Concos, in dem er 10 Jahre als Küchenchef gearbeitet hat.

 

Anette Österle: Quereinsteiger und seit 5 Jahren mit Edi in der Küche.


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Den Namen "Amano" haben wir von hecho a mano - von Hand gemacht abgeleitet. Der Begriff wird zwar im Spanischen in Bezug auf Essen nicht verwendet, schien uns aber trotzdem passend. 

Am liebsten machen wir alles selbst. So wissen wir was drin ist und können wunderbar auf die Wünsche oder eventuellen Allergien unserer Kunden eingehen.


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 all you need is delicious food


Catering

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Catering Amano Ses Salines

Hochzeit, Geburtstag, Jubiläum, Vernissage oder einfach nur "just for fun", es gibt immer einen Grund zum Feiern.


Paella

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Paella Amano Ses Salines

Das typische spanische Reisgericht aus der Pfanne bereiten wir frisch vor Ort zu.


Finca Dinner

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Finca Dinner Amano Ses Salines

Wir kommen zu Ihnen auf die Finca und kochen exklusiv für Sie und Ihre Gäste.


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Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Mail.


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Geschichten aus unserer Küche und unserem Leben...


Tomaten...

Wenn ich in eine frisch gepflückte, von der Sonne noch warme Tomate beisse, weckt das Erinnerungen an meine Kindheit. Meine Mutter hatte einen Gemüsegarten von sicher 60m2. Es gab Karotten, Bohnen, Erbsen, Zucchini, Salate, Kräuter, Erdbeeren, Rhabarber, Johannisbeeren und vieles vieles mehr. Den ganzen Sommer wurde geerntet, eingefroren, eingekocht. Es sind schöne Erinnerungen. Erinnerungen an den noch warmen Schaum von frisch gekochter Erdbeermarmelade, Erbsen puhlen im Garten...

und eben dieser süsse Geschmack einer reifen, noch warmen Tomate.

 

Wir sind noch mit regelmässigen Mahlzeiten aufgewachsen. Morgens, mittags, abends und gerne auch noch Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Immer zur selben Uhrzeit. Gemüse oder Salat war immer mit dabei. Es gab kein Entkommen, diese Mahlzeiten waren Pflicht. Wer zwischendurch Hunger hatte, dem wurde Obst angeboten.

Auch Chips, Schokolade und CocaCola standen uns frei zur Verfügung, doch haben wir nie so eine Gier danach entwickelt. Vielleicht wegen der regelmässigen, nicht zu entkommenden Mahlzeiten, vielleicht auch, weil es uns nicht verboten wurde. Aber bis heute habe ich noch nie eine ganze Tüte Chips gegessen, oder eine ganze Tafel Schokolade oder einen ganzen Liter Cola getrunken. Wenn ich Lust auf etwas habe, esse ich es und geniesse es auch, aber irgendwie nie in Unmengen und ohne dass ich mich zügeln muss.

Wenn ich die Urlauberkinder hier auf Mallorca sehe, die 2-3 Wochen ausschliesslich mit Schnitzel, Pommes und Nudeln mit Tomatensauce vollgestopft werden, weil sie angeblich nichts anderes mögen, frage ich mich was sie wohl zuhause zu essen bekommen.

Und ich muss feststellen, dass ich ernährungstechnisch ziemlich privilegiert aufgewachsen bin, auch wenn es mir tatsächlich erst in den letzten Jahren bewusst wurde.

Wenn man in der Gastronomie arbeitet, bekommt man ja mehr Ernährungs(un)gewohnheiten mit als einem lieb ist. Die einen ertragen keine Knochen am Teller, bei den anderen darf kein Fleischsaft austreten, weil der "komischerweise" blutig ist, die nächsten können keinen ganzen Fisch essen, weil da ist ja noch der Kopf dran usw.

Warum essen solche Menschen Fleisch und Fisch? Ja, es ist ein Tier, das wir da am Teller haben. Ja, es hat mal gelebt. Und ja wir haben die Pflicht Sorge dafür zu tragen, dass es ein würdiges Leben und einen würdigen Tod hatte bevor es bei uns auf dem Teller landet.

Hühner bestehen nicht nur aus ChickenWings und ein Schwein kommt auch nicht als Schnitzel auf die Welt! Wann ist dieses Bewusstsein nur verloren gegangen?

Bei uns hat man früher  noch ein halbes Schwein gekauft. Man musste jemanden finden, der die andere Hälfte nimmt, denn der Bauer hat nur geschlachtet, wenn das ganze Schwein genommen wurde. Es wurde das ganze Tier verarbeitet, inklusive Blut- und Leberwurst. Man bekam das Fleisch schon zerteilt und die Wurst in diesen messingfarbenen Dosen. Noch heute träume ich von dem Eisbein aus diesen Dosen.

Auch Hühner und Kaninchen hat meine Mutter nur am Markt im ganzen gekauft. Sie wäre nie auf die Idee gekommen nur Brust oder nur Keule zu kaufen. Und als Kind ekelt man sich auch nicht davor. Man entwickelt glaube ich ein gesundes Bewusstsein zu Fleisch, das heute leider so vielen fehlt.

Ich bin froh und dankbar, dass mir das mitgegeben wurde.

Und ich bin froh, dass auch eine neue Generation heranwächst. Eine Generation, die sich schon sehr jung dazu entscheidet sich vegetarisch zu ernähren, weil sie die Tiere schützen möchten.

 

Ja... also soviel zu Tomaten.

 

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